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Unternehmensberater
Unternehmensberater werden auch mit dem englischen Wort als Consultants bezeichnet. Für Unternehmensberatungen gibt es auch die Bezeichnung der Wirtschaftsberatung. Ihre Arbeit besteht darin anderen Unternehmen eine Beratung anzubieten. Diese Beratung bezieht sich entweder auf das Kundenmanagement, oder auf fachliche Angelegenheiten und Entscheidungen hinsichtlich Personalfragen oder Budget. Da Unternehmensberater ihre Arbeit am Kunden erbringen, bezeichnet man ihre Kunden entweder als „Klienten“ oder aber als „Mandanten“.
In Deutschland unterliegt die Arbeit eines Unternehmensberaters kein Berufsschutz.
In der Praxis kann die Bezeichnung eines Unternehmensberaters zu Verwirrung führen, da sich Mitarbeiter von Unternehmensberatung als Unternehmensberater bezeichnen. Jedoch ist das nicht zu verwechseln, denn die Qualifikation des Unternehmensberaters erhält man in der Regel nach einem abgeschlossenem Studium der Wirtschaftswissenschaften oder einem Zusatzstudium. Das wesentliche ist, dass man eine mehrjährige Berufserfahrung in diesem Bereich erlangen muss, bevor man sich tatsächlich Unternehmens- oder Wirtschaftsberater nennen kann. In dieser Zwischenzeit kann der angehende Unternehmensberater als so genannter „Junior-Consultant“ erste Erfahrungen in der Praxis sammeln und auch Kontakte knüpfen. Grundsätzlich ist auch in diesem Bereich der Quereinstieg möglich, wenn man die entsprechende Berufserfahrung vorweisen kann.
Zu der Arbeit eines Consultants gehören bestimmte Beratungsgrundsätze. Diese Beratungsgrundsätze bestehen aus Unabhängigkeit, Objektivität, Kompetenz und Vertraulichkeit. Unabhängigkeit meint, die Unabhängigkeit des Unternehmensberaters von Dritten, der Unternehmensberater muss eine objektive Beratung bieten in der Chancen und Risiken abgewogen werden. Die Kompetenzen des Unternehmensberaters können nachgewiesen werde, indem das Unternehmen erfährt in welchen Bereichen der Unternehmensberater schon tätig war und zur Wahrung der Vertraulichkeit werden meist Geheimhaltungsverträge unterzeichnet, die beide Parteien davor schützen, dass Informationen ungewollt an die Konkurrenz weitergegeben werden. Diese Grundsätze der Unternehmensberater findet man im „Bund deutscher Unternehmensberater e. V. (BDU)“ oder im „Volks- und Betriebswirte im bdvb e. V.“. Diesen „Codes of Ethics“ (Berufs. und Ehrenkodex) unterwerfen sich häufig die Unternehmensberater.
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